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Wer radelt am meisten?

Radtour für Langschläfer: Entlang der Havel von Spandau nach Potsdam

Die Tour startet am S-Bahnhof Spandau. Zunächst ein Stück entlang des Altstädter Rings. Hinter der Jüdenstraße rechts einbiegen auf einen Fußweg neben dem kleinen Kanal, der die Altstadt Spandau umgibt. An der Straße Am Juliusturm rechts schwenken. Wer mag, kann hier einen Abstecher zum Brauhaus Spandau machen. Sonst an der Carl-Schurz-Straße rechts abbiegen in die Altstadt. Hier ist es schon sehr beschaulich. Es stehen hier noch viele schöne alte Häuser samt der obligatorischen Dorfkirche. Jedoch ist die Atmosphäre einer Altstadt hier komplett verloren gegangen. Dönerbuden und Billigläden aller Art reihen sich hier in den wunderschönen Fachwerkhäusern aneinander.

Hinter der Nikolai-Kirche links runter zur Havel radeln. Am Lindenufer rechts und immer dem Wasser nach. Am Ende der Promenade auf die Betckestraße und links in die Götelstraße radeln. Nach 500 Metern links in den Grimnitzpark und weiter auf dem Tharsanderweg. Links abbiegen auf die Pichelsdorfer Straße und schräg geradeaus über die Heerstraße hinweg nach Alt-Pichelsdorf. Hier befinden sich noch ein paar alte Bauernhäuser unweit der viel befahrenen Heerstraße. Der Name Pichel ist eine alte Bezeichnung für Pech (Holzteer), welches früher hier gewonnen wurde. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde hier zudem das erste Dampfschiff Preußens gebaut. Das älteste noch erhaltene Haus in Alt-Pichelsdorf ist der alte Dorfkrug von 1786.

Auf der Bocksfeldstraße führt links ein Wanderweg rein, der vorbei an Schrebergärten bis zur Scharfen Lanke geht. Segelboot reiht sich hier an Segelboot. Die Bänke entlang des Ufers laden zu einer Pause ein.

Man wendet sich nach rechts. Ab hier kann man den Schildern nach Gatow oder Kladow folgen. An der Straße am Ortsrand rechts schwenken und links auf die Gatower Straße radeln. Vorbei an der Dorfkirche Alt-Gatow. Kurz hinter dem alten Dorfanger führt links ein Kopfsteinpflasterweg rein vorbei an Obst- und Gemüsegärten einiger Bioläden. Am Ufer nach rechts wenden. Immer geradeaus. Vorbei am Gutspark Neukladow und der Kladower Fähre. Man landet später auf dem Sakrower Kirchweg. Hier nach links abbiegen und an der Sakrower Landstraße abermals links halten. An der Fährstraße links einbiegen in den Schlosspark Sacrow und zur gleichnamigen Kirche direkt am Wasser. Diese wurde nach Wünschen von Friedrich Wilhelm IV. im italienischen Stil errichtet. Es wirkt wie aus der Zeit gefallen und ist wunderschön. Eine Pause lohnt sich spätestens hier.

Man macht eine Kehrtwende und hält sich dann immer rechts am Ufer bis zur Fährstraße. Hier rechts abbiegen. Von hier verkehrt das Potsdamer Wassertaxi zum Schloss Glienicke auf die andere Uferseite. Diese verkehrt grob alle 2 Stunden. Die letzte Fähre legt um 17 Uhr ab. Kosten 4 Euro.

Am Fähranleger radelt man nach rechts ein kleines Stück durch den Schlosspark Glienicke. Über die berühmte Glienicker Brücke geht es nach Potsdam. Hinter der Brücke der Berliner Straße weiter folgen. An der Friedrich-Ebert-Straße nach links abbiegen und über die Breite Straße weiter zum Hauptbahnhof Potsdam. Wer mag, kann die Radtour im Nuthe-Park oder der schönen Altstadt Potsdam ausklingen lassen.

Autorin: Christine Volpert


Tourenüberblick

Schweregrad: mittel, Strecke: 26 km, Dauer: 1.30 min Höheunterschiede: ↑ 67 m ↓ 67 m

Tourencharakter: Einfache Tour mit viel schöner Aussicht. Gute Beschilderung und häufig auch abseits von viel befahrenen Straßen.

Ausgangs-/Endpunkt: S-Bahnhof Spandau / S-Bahnhof Potsdam

GPS: 52° 32‘ 05.2‘‘ N / 13° 11‘ 58.4‘‘ E

Anfahrt: Bus/Bahn: Anreise S 3, S 9 sowie Regional- und Fernver­kehr bis S-Bahnhof Spandau. Rückreise S 7 sowie Regional-und Fernverkehr ab S-Bahnhof Potsdam.

Einkehr: Die meisten Einkehrmöglich­keiten findet man eher in der Altstadt Spandau und in Pots­dam. Entlang der Havel gibt es kaum Restaurants, dafür aber viele Rast- und Picknickplätze. Empfehlenswert ist das Brau­haus Spandau mit gemütlichem Biergarten.

Potsdamer Wassertaxi: Seit 2007 ist das Potsdamer Wassertaxi auf dem Wasser im Potsdamer Stadtgebiet unterwegs. Diese Tour beinhaltet eine Überfahrt mit der Fähre von der Heilandskirche Sacrow zum Schlosspark Glienicke. Diese verkehrt 5-mal täglich, das letzte Mal um 17 Uhr. Es empfiehlt sich, die genauen Fahrzeiten und Preise vorab online nachzusehen unter www.potsdamer-wassertaxi.de.

Karte: Rad-, Wander- und Gewässer­karte Havelseen 1, 1:35 000, Verlag grünes herz

Information: Touristinformation Berlin Spandau Tel. 030 333 93 88 http://www.spandau-tourist-information.de


Quelle:

„Radtouren für Langschläfer – Berlin Die 25 schönsten Halbtagstouren mit Kultur, Baden und Einkehr

von Christine Volpert, erschienen 2019 im Bruckmann Verlag, ISBN 978-3-7343-1294-6

Fotos: © Christine Volpert / Bruckmann Verlag, Karte mit Tour: © Heidi Schmalfuß / Bruckmann Verlag.

 Dieser Fahrradführer stellt die 35 besten Halbtagestouren in Berlin und Umgebung vor. Mit höchstens 4 Stunden Fahrzeit eignen sich diese leichten Radtouren besonders für Langschläfer, aber auch für Familientouren mit Kindern. Neben allen wichtigen Streckeninfos und Tourenkarten, hält Christine Volpert zudem wertvolle Tipps zu Einkehr und Sehenswürdigkeiten bereit. So lassen sich die Hauptstadt, Spree, Havel und weitere Ausflugsziele in der Umgebung entspannt entdecken. Die beschriebene Tour ist ein Auszug aus diesem Buch und wurde uns freundlicherweise von der Bruckmann Verlag GmbH zur Verfügung gestellt.

*WRAM hat drei Exemplare des Buches erworben. Diese werden im Rahmen der Preisverleihung unter allen Teilnehmenden verlost.

 



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