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Wer radelt am meisten?

Südwest-Radtour: Auf dem Königsweg von Zehlendorf Mitte nach Wannsee

Ich starte von Zehlendorf Mitte am Mühlenweg / Ecke Teltower Damm. Von dort fahre ich los Richtung Machnower Straße, wo ich links abbiege. Die Machnower Straße wurde um 1800 als Landstraße zwischen Kleinmachnow und Zehlendorf angelegt. Villen und Landhäuser prägen immer noch das Bild des ehemaligen „Gutsdorfes“. Radeln über die Machnower Straße in die brandenburgische Nachbarschaft und umgekehrt war nicht immer selbstverständlich. Von der Machnower Straße war die ehemalige Grenze zwischen DDR und BRD nicht weit entfernt.

Mein Weg führt weiter rechts in die Ludwigsfelder Straße, die im ländlichen Ortsteil Düppel zur Clauertstraße wird. Zur linken Hand liegt nach ein paar Hundert Metern das Museumsdorf Düppel. Ein Besuch ist sehenswert, besonders, wenn ihr mit eurer Familie unterwegs seid. In dem Freilichtmuseum können mittelalterliche Lebensweisen, Handwerkstechniken und ein historisches Dorf um 1200, das detailgetreu rekonstruierte Wohnhäuser, Speicher und Werkstätten sowie Felder und Gärten zeigt, besichtigt werden.

Meine Radtour geht weiter vorbei an den Tierkliniken der FU – Kühe und Pferde prägen das ländliche Idyll am Rande von Berlin. Dann biege ich links in den Königsweg ein, zur linken Hand liegt der Krumme Fenn, ein sumpfiges Gewässer zwischen Wald und Wiesen. Der Königsweg verbindet die Ortsteile Zehlendorf, Nikolassee und Wannsee und wurde 1730 auf Anordnung von König Friedrich Wilhelm I. als einfacher Sandweg angelegt. Außer einigen Straßenabschnitten ist er heute meist ein Wald- und Schotterweg.

Wir kommen zur rechten Hand an einer meiner Lieblingssiedlungen, die an die „Kinder von Bullerbü“ erinnert, vorbei. Es lohnt sich, einen Zwischenstopp mit einem Kiezspaziergang einzulegen. Die „Gartenstadt Düppel“ wurde in den 80er Jahren im schwedischen Stil angelegt. Bunte Häuser mit gemalten Namensschildern, viel Holz, warmen Farben und Giebel prägen das Bild. Einfach zauberhaft!

Dann geht es weiter vorbei an einem Reiterhof und an dem großen Düppeler Hundauslaufgebiet auf der linken Seite. Vor der Brücke zur Autobahnüberquerung der A115 am ehemaligen Grenzposten Dreilinden -Drewitz erinnert ein Denkmal und der Wachturm des alliierten Kontrollpunkt Checkpoint Bravo an die ehemalige Teilung. Weiter geht es über die Brücke einen Waldweg entlang, bis ein asphaltierter Weg nach rechts nicht verpasst werden sollte, während der Königsweg noch weiter geradeaus bis nach Kohlhasenbrück führt. Der Radweg führt vorbei an einem im Wald gelegenen urigen Wirtshaus, der „Schützen-Wirtin“. Weiter geradeaus gelangt ihr zur Potsdamer Chaussee am Wannsee. Vorsichtig die Straße überqueren und weiter bis zur nächsten Ecke am Kronprinzessinnenweg radeln. Dort habt ihr die Möglichkeit, von der Anlegestelle Wannsee auf der Ronnebypromenade einen Bootsausflug zu machen oder – so wie ich – eine Rast mit einem erfrischenden Getränk im traditionsreichen „Loretta“s Biergarten“ – Prost!
Der S-Bahnhof Wannsee befindet sich nur ein paar Meter weiter.

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